Tarifvertrages mit der ig-metall

Löhne• Eine Lohnerhöhung von 4,3 % ab 1. April 2018 für alle Arbeiter und Auszubildenden. • Einmalige Zahlung für die Monate Januar, Februar und März 2018 in Höhe von 100 € für alle Arbeiter und Angestellten von 70 € für alle Auszubildenden. • Eine Zahlung im Jahr 2019 in Höhe von 400 € für alle Arbeiter und 200 € für alle Auszubildenden. Ab 2020 wird dieser Pauschalbetrag dauerhaft und tarifdynamisch sein (wird mit weiteren Lohnerhöhungen steigen). Volkswagen und die IG Metall haben ihre Verhandlungen für die vom Tarifvertrag erfassten Mitarbeiter der Volkswagen AG erfolgreich abgeschlossen. Als Folge der Coronavirus-Krise fanden die Verhandlungen unter äußerst schwierigen Bedingungen statt. Die Parteien einigten sich darauf, dass der mit Wirkung zum 30. April 2020 gekündigte Tarifvertrag bis Ende Dezember 2020 ohne Erhöhungder der Gehaltstabellen in Kraft bleiben soll. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von acht Monaten.

Darüber hinaus wurde eine Unterstützung für die Mitarbeiter vereinbart, damit sie ihren Alltag in der Coronavirus-Krise besser meistern können. Ob dies den Unternehmen helfen wird, die begehrten Fachkräfte zu gewinnen, bleibt abzuwarten. Laut heise.de hat Bosch inzwischen jede zweite nicht-produktionsfreie Stelle mit Software- und IT-Experten besetzt. Eine Startup-Studie des deutschen Lohnportals gehalt.de hat jedoch gezeigt, dass Arbeitnehmer in diesen Berufen nicht nur das Gehalt schätzen; Oft legen sie Wert auf mehr Arbeit in einem kleinen Team, flache Hierarchien und ein hohes Maß an Unabhängigkeit. Arne Meiswinkel, Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG und Chefunterhändler des Unternehmens, sagt: “Die Coronavirus-Krise hat die Tarifvertragsparteien vor besondere Herausforderungen gestellt. Ziel der Verhandlungen war es, die Folgen für das Unternehmen und seine Mitarbeiter zu begrenzen und uns so effektiv wie möglich auf die Rückkehr zum normalen Geschäft vorzubereiten. Die einzig angemessene Antwort war eine den aktuellen Umständen entsprechende Vereinbarung: kurzfristig und mit dem Ziel, unsere wichtigen Projekte in schwierigen Zeiten weiter voranzubringen und unseren Mitarbeitern pragmatische und praktische Lösungen zu bieten, damit sie diese Situation so effektiv wie möglich meistern können. Diese Ziele haben uns erreicht.” Arbeitszeit• Ab 2019 ein Recht für alle Vollzeitbeschäftigten mit mehr als 2 Jahren Betriebszugehörigkeit, ihre Wochenarbeitszeit für 6 bis 24 Monate auf 28 Stunden zu reduzieren.

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